Cyber attack ransomware – second best solution

In contrast to other forms of cyber attack, ransomware attacks appear to have a relatively straightforward resolution: pay the attackers the requested ransom. One in five German businesses had to make this call last year. Hiscox Cyber Readiness Report 2022 research shows that only slightly more than half of the firms worldwide that paid a ransom were able to fully recover their data, suggesting that this „solution“ is often a dead end.
34% were only partially successful in reconstructing their data, while 15% were unable to do so at all. The average ransom paid by a German company is roughly 46,000 Euros, making it the most sum paid by any country. „The math seems straightforward: information may be obtained for payment. There seems to be a lot in favor of paying the ransom immediately in order to avoid days of business delays „according to Gisa Kimmerle, Head of Cyber at Hiscox Germany.
„However, our Cyber Readiness Report data demonstrates conclusively that paying ransom is risky business. However, even after recovering their data, just under half of the organizations who paid had to start from scratch and rebuild their systems. So, in our opinion, it’s best not to pay hackers. Instead of becoming subject to blackmail in the first place, businesses should increase cyber resilience through timely security updates, awareness measures for staff, and ransomware-proof backups. Cyber insurance makes a lot of sense for the remaining risk, as businesses will be helpless in the face of a cyber assault without a dependable partner who can provide assistance in areas like as IT security, data protection, and crisis PR. Therefore, high-quality assistance services must be a foundational component of any cyber coverage designed for the long haul.“

Grundsteuerreform – Berliner Behörde hält kostenfreie Lösung bereit, die allerdings geheim bleiben soll

Gastbeitrag von Thomas Friese, Immobilienexperte, Berlin/Oldenburg in Niedersachsen.

Allgemeine Unruhe herrscht bei Millionen Immobilieneigentümern in Deutschland. Die Grundsteuerreform zwingt alle Eigentümer ihre Daten zu aktualisieren und aktiv zu werden. Ansonsten drohen Strafen und Zwangsgelder.

Kaum taucht ein Problem auf, gibt es auch schon Heerscharen von kostenpflichtigen Helfern, die teuere Computerprogramme verkaufen oder als Steuerberater gegen Entgelt den Immobilieneigentümern helfen wollen.

Das ist alles unnötig, denn unter https://www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de/ stellt die Bundesrepublik Deutschland ein kostenfreies Hilfetool zur Verfügung. Hier geht das schnell und einfach und dann auch ohne die nervige und aufwendige Anmeldung bei dem System ELSTER.

Nur darf dieses kostenfreie Hilfetool nicht beworben werden oder wird geheim gehalten. Grund: die Grundsteuer ist eine Landessteuer und die eifersüchtigen Bundesländer möchten nicht, dass die Bundesrepublik Deutschland ihnen in die Regierungsgeschäfte eingreift. Dabei spielt es offenbar keine Rolle, ob das dem Bürger schadet oder nicht.

Jedenfalls – so Gott will – steht das Tool https://www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de/ zur Verfügung und sollte genutzt werden.

 

Gastbeitrag von

Thomas Friese
Unter den Eichen 108a
Nähe Botanischer Garten
12203 Lichterfelde, Berlin

Tel.: +49 172 3801981
E-Mail: frieseberlin@aol.com

Kriegsgewinnler – beim Im- und Export von Schutzmasken

Seit Ausbruch der Corona Gesundheitskrise kommen Sie aus den Löchern, die „Kriegsgewinnler“.

Von Frühjahrsmüdigkeit keine Spur

„Kriegsgewinnler“, die jetzt mit Im- und Exportgeschäften rund um Schutzmasken Millionen € Gewinne machen wollen. Es handelt sich aber nicht um die üblichen Marktteilnehmer im Bereich Gesundheitsprodukte; es handelt sich bei diesen Schattenparkern noch nicht einmal um einen Personenkreis, der besondere Kenntnisse des Im- und Export hat, sondern um „ehrbare“ Kaufleute aller Art. Die „ehrbaren“ Kaufleute treibt aber nicht die Reiselust um, sondern das Luftschloss voll Geldideen.

Diese Ruinenlust führt beim Anwalt zur Fremdscham

Offen gesagt: wir möchten solche Personen und Firmen nicht vertreten, nicht beraten, keine Verträge entwerfen  und bitten diese zukünftigen Millionäre von Anfragen dieser Art abzusehen.

Aus gutem Grund hat sich der Gesetzgeber gezwungen gesehen, den Im- und Export von vielen Produkten dieser Art besonders zu regeln; sittenwidrige Geschäfte mit total überhöhten Preisen sind nichtig.

Warnung: teilweise betrügen sich hier die Betrüger gegenseitig. Das kann dem Verbraucher egal sein. Passen Sie aber auf bei Fakeshops im Internet und bleiben Sie gesund!

Hoffentlich kommen diese Backpfeifengesichter irgendwann in Erklärungsnot – vor einem ordentlichen Richter.

 

Internet-Tratschtanten – Rechtslage für Influencer, die Werbung machen

Landgericht München muss entscheiden

Influencer sind bekanntlich die aus dem Dorf bekannten „Tratschtanten“, denen es irgendwie gelingt in die Köpfe der Menschen zu gelangen. Sie beeinflussen die Meinung, die Moden und die Weltlage. Der weiße Schal zum Beispiel ist total out. Man stelle sich vor, dass jemand aber Millionen weiße Schal in einer Halle bei Wuppertal liegen hat. Was macht man dann, um die weißen Schals an den Hals der Menschen zu bringen. Richtig: man hängt irgendeiner Fussballerfrau einen weißen Schal um den Hals und die posiert damit im Internet. Dafür bekommt die Fussballerin dann Geld, Liebe oder auch kostenfrei einen weißen Schal. Millionen Nutzer des Internets sehen den Schal und könnten glauben, es sei Zeit für eine neue Mode. Es könnte aber auch Zufall sein, die Internet Tratschtante hat den weißen Schal einfach irgendwo gesehen und trägt diese einfach gerne. So lässt sie sich ablichten.

Internet und Influencer Marketing sind ein neues Phänomen

Werbung muss zum Schutze der Bevölkerung gekennzeichnet werden. So ist die grundsätzliche Rechtslage.

Ein Urteil des Landgerichts Berlin vom Mai 2018 (52 O 101/18) mischte die Rechtslage auf. Das Gericht entschied, dass Influencer unter Umständen auch bei der Präsentation selbst gekaufter Produkte ihre Instagram-Posts als Werbung kennzeichnen müssten. Dies gelte für Nutzer mit besonders vielen Followern, wenn der betreffende Post um einen Link zum Instagram-Account des jeweiligen Unternehmens ergänzt werde würde. Influencer sind ja Tratschtanten und ein Problem diskutierte das Gericht: wie unterscheidet sich Werbung von privater Motivation? Es ist keine Lösung alles und jedes als Werbung zu kennzeichnen. Vielleicht möchte ja der Käufer des weißen Schals gar nicht mit dieser Internet Tratschtante in Verbindung gebracht werden.

Das Kammergericht Berlin hatte das Urteil des Landgerichts Berlin teilweise wieder aufgehoben. In München geht es jetzt weiter. Thema: ein blauer Elefant, den eine Frau Hummels in einem Bild im Internet gezeigt hatte (4 HK O 14312/18 LG München). Jedenfalls fehlen im Internet klare Regeln.